hilfe!
Hausarbeit finde ich echt schick. Und wenn sich die Lange endlich mal dran macht, helfe ich ihr gerne dabei.
Heute war's mal wieder soweit. Sie hat als erstes ihren Schreibtisch aufgeräumt. Wurde auch Zeit. Was sich da alles so getürmt hatte in den vergangenen Wochen! Der Turmbau zu Babel hatte angefangen, als ich kam und mir nach den Vorhängen die Kabel so gut geschmeckt haben. Und von dem Zeug hat sie ja reichlich. Um mir die Lust aufs Kabelnagen zu nehmen, hat sie den ganzen Kram in eine Holzkiste gepackt und oben auf den Schreibtisch gestellt, wo er sie zwar zumüllt und den Blick in den Garten versperrt, ich aber nicht mehr drankomme. Und, na ja, nachdem ich ein Kabel-Kabel durchprobiert hatte, fand ich schon, dass es Sachen gibt, die besser schmecken. Zum Beispiel Teppiche. Oder Klorollenrohre. Oder Servietten. Oder Steine. Oder Fußabstreifer, die zudem noch den Vorteil haben, dass man die kleinen, netten, knallroten Flusen kreuz und quer im ganzen Haus verteilen kann. Aber Kabel? Nein, das ist langweilig. Nur was für Babies.
Nachdem wir heute spazieren und wählen waren (sie hat seit ich hier bin was dazugelernt und mir als Mann im Haus wohlweislich die Erststimme überlassen!) meinte die Lange, die Kabel könnten allmählich mal wieder vom Schreibtisch und der gehöre ja sowieso aufgeräumt.
So haben wir Kabel sortiert. Das war ein Spaß! Ich hab' ihr ziehen geholfen und sortieren, hier mitgezupft und da und wenn's zu ordentlich wurde, bin ich mal kurz draufgesprungen. Erst auf die Kabel, dann auf die Lange. Hab' sie geküsst und geherzt und gezupft und gerupft. Angespornt von so viel Liebkosung ging es dann ganz schnell, dass alle Verteiler in einem Karton verschwunden sind, die USB-Anschlüsse im Hub. Anstatt 1000 lose rumhängenden Kabel gibt es jetzt nur noch 2 Kabeltunnel, in denen alles verschwunden ist und die sind zu dick für einen kleinen, braven Hund wie mich. So bringe ich also allmählich Ordnung in die Bude.
Das war aber erst der Anfang von unserer Aufräumerei. Als nächstes mussten wir die Schrauben von einem selbst zusammengebauten Tritt nachziehen und mit Nüppsies unsichtbar machen. Auch das haben wir gemeinsam erledigt. So ein Job ist schließlich Männersache. Erst hab' ich ihr die Schraubenlöcher gezeigt, damit sie weiß, wo sie ranmusste. Die Holznüppsies waren in einem kleinen Plastiktütchen. Also habe ich mir das geschnappt und bin damit ab durch die Mitte. Was zur Folge hatte, dass die Nüppsies gut verteilt waren und nun eines fehlt. Dafür ist ein Loch im Tritt. Das soll auch so bleiben. Denn irgendwann find' ich den Nüppsie wieder. Bestimmt. Und dann lass' ich ihn mir schmecken. Wenn sie nicht hinguckt. Wau.
Ich finde übrigens, dass auch Abstauben Männersache ist. Und so versuche ich - notfalls im Sprung aus dem Stand, was ich gut beherrsche - das Staubtuch in meinen Besitz zu bekommen. Das Ding rumzuwedeln und im Garten auszuschütteln kann ich schließlich mindestens fast genauso gut wie die Lange. Ich hab' um den Job gekämpft. Aber sie wollte ihn mir nicht überlassen. Selbst schuld, Madame. Dann mach' halt Deinen Kram alleine. Ich hab' Dir die Arbeitsteilung angeboten. Und wie!
Heute war's mal wieder soweit. Sie hat als erstes ihren Schreibtisch aufgeräumt. Wurde auch Zeit. Was sich da alles so getürmt hatte in den vergangenen Wochen! Der Turmbau zu Babel hatte angefangen, als ich kam und mir nach den Vorhängen die Kabel so gut geschmeckt haben. Und von dem Zeug hat sie ja reichlich. Um mir die Lust aufs Kabelnagen zu nehmen, hat sie den ganzen Kram in eine Holzkiste gepackt und oben auf den Schreibtisch gestellt, wo er sie zwar zumüllt und den Blick in den Garten versperrt, ich aber nicht mehr drankomme. Und, na ja, nachdem ich ein Kabel-Kabel durchprobiert hatte, fand ich schon, dass es Sachen gibt, die besser schmecken. Zum Beispiel Teppiche. Oder Klorollenrohre. Oder Servietten. Oder Steine. Oder Fußabstreifer, die zudem noch den Vorteil haben, dass man die kleinen, netten, knallroten Flusen kreuz und quer im ganzen Haus verteilen kann. Aber Kabel? Nein, das ist langweilig. Nur was für Babies.
Nachdem wir heute spazieren und wählen waren (sie hat seit ich hier bin was dazugelernt und mir als Mann im Haus wohlweislich die Erststimme überlassen!) meinte die Lange, die Kabel könnten allmählich mal wieder vom Schreibtisch und der gehöre ja sowieso aufgeräumt.
So haben wir Kabel sortiert. Das war ein Spaß! Ich hab' ihr ziehen geholfen und sortieren, hier mitgezupft und da und wenn's zu ordentlich wurde, bin ich mal kurz draufgesprungen. Erst auf die Kabel, dann auf die Lange. Hab' sie geküsst und geherzt und gezupft und gerupft. Angespornt von so viel Liebkosung ging es dann ganz schnell, dass alle Verteiler in einem Karton verschwunden sind, die USB-Anschlüsse im Hub. Anstatt 1000 lose rumhängenden Kabel gibt es jetzt nur noch 2 Kabeltunnel, in denen alles verschwunden ist und die sind zu dick für einen kleinen, braven Hund wie mich. So bringe ich also allmählich Ordnung in die Bude.
Das war aber erst der Anfang von unserer Aufräumerei. Als nächstes mussten wir die Schrauben von einem selbst zusammengebauten Tritt nachziehen und mit Nüppsies unsichtbar machen. Auch das haben wir gemeinsam erledigt. So ein Job ist schließlich Männersache. Erst hab' ich ihr die Schraubenlöcher gezeigt, damit sie weiß, wo sie ranmusste. Die Holznüppsies waren in einem kleinen Plastiktütchen. Also habe ich mir das geschnappt und bin damit ab durch die Mitte. Was zur Folge hatte, dass die Nüppsies gut verteilt waren und nun eines fehlt. Dafür ist ein Loch im Tritt. Das soll auch so bleiben. Denn irgendwann find' ich den Nüppsie wieder. Bestimmt. Und dann lass' ich ihn mir schmecken. Wenn sie nicht hinguckt. Wau.
Ich finde übrigens, dass auch Abstauben Männersache ist. Und so versuche ich - notfalls im Sprung aus dem Stand, was ich gut beherrsche - das Staubtuch in meinen Besitz zu bekommen. Das Ding rumzuwedeln und im Garten auszuschütteln kann ich schließlich mindestens fast genauso gut wie die Lange. Ich hab' um den Job gekämpft. Aber sie wollte ihn mir nicht überlassen. Selbst schuld, Madame. Dann mach' halt Deinen Kram alleine. Ich hab' Dir die Arbeitsteilung angeboten. Und wie!
cebulon - Sep 18, 15:14
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