ich lerne gerne
Was war das heute aufregend! Zum erstenmal durfte ich mit in die Hundeschule. Wir hatten knackblauen Himmel, strahlenden Sonnenschein und los ging's.
Die Hundeschule ist auf einem Acker gebaut. Umringt mit hohem Gitter. Es gibt dort viel, viel Wiese, eine gemütlliche, schattenspendende Hundehütte, einen Zwinger für die Querulanten und ein paar Stühle für erschöpfte Lange. Und natürlich viele, viele Hunde.
Zwei davon kannte ich ja schon, meine Bluna und die Bommel. Meine Mädels. Aber da waren noch viel mehr, vor allem Jungs. Noch ein Einstein mit 60 Kilo mehr als ich, der Felix, der Ben und der Georgio - es waren so viele, dass ich mir garnicht alle Namen merken konnte. Als wir ankamen, da hieß es gleich: Leinen los! Und wir konnten wuseln und quuseln und hömpeln und dömpeln und moppeln und droppeln wie wir gerade lustig waren. Und das war lustig! Drauf und dran, drunter und drüber, knützeln und pümpeln - es war einfach alles drin! Vor lauter lauter wäre ich fast ausgebüxt, da haben die aber das Tor zugemacht und weiter ging der Spaß.
Und dann begann der Ernst des Lebens. Frank, unser Hundepapst, hat den Zweibeinern allerlei Mystisches erzählt, das Tor ging wieder auf und wir haben alle zusammen einen Ausflug gemacht.
Am Anfang war das ein mörderisches Gezoppel. Immer, wenn ich mal so richtig loslaufen wollte, hat mich die Lange mit der Leine zurückgezupft. Mir hat schon der Hals und der Langen der Arm weh getan von dem ganzen Getue. Dann kam der Papst. Und hat mein Temperament mit einem männlichen Ruck dermaßen gezügelt, dass ich fortan lieber brav bei Fuß-Fuß-Fuß-Fuß-Fuß-Fuß-Fuß ... geblieben bin, als mir so ein Gedengels nochmal anzutun.
Das war schon ganz schön anstrengend, die Straße rauf und wieder runter neben der Langen zu laufen, ohne mit Bluna oder Bommel oder all den anderen zu spielen, sondern nur nebenher zu laufen - und das bei der Hitze. Aber ich hab's geschafft und bin dafür ganz doll gelobt worden. Leckerlis hat's auch gegeben. Die waren doppelt so gut wie bisher.
Na und dann wäre da noch die Sache mit Hanna. Hanna ist das Menschenschwesterlein von Einstein dem Großen. Dem mit den 70 Kilo. Der ist sowas wie die XXXXXXL-Version von mir. Wir sind beide gemütlich und knutschig, beide schwarz-weiß, nur kann man mich - wenn ich's will - in eine Tasche packen, während Einstein der Große eher einen Lastwagen braucht. Und die Hanna mag Einstein den Großen ja supergern, aber der schubst sie ja mit einem Nasenstüber kopfüber, während sie mich mit ihrer vorhandenen Kraft immer noch ganz gut im Griff behält. Das findet sie wohl klasse und hat sich ganz in mich verknuddelt. Die ist so süß zu mir und führt mich so lieb an der Leine, dass ich gerne neben ihr hertrapse. Ich glaube, die Hanna wird eine Freundin von mir.
So also war dieser Tag heute. Anstrengend und süß, erfahrungsreich und liebevoll. Und als wir wieder zu Hause waren, kam auch noch meine Jytte vorbei und als sie und die Lange meinten, mit mir auch noch Tennis spielen zu müssen, da hab' ich gedacht, jetzt lasst mich endlich mal in Ruhe. Jetzt ist's genug.
Müde Grüße, Euer Einstein
(nach Dikat unters Sofa verreist)
Die Hundeschule ist auf einem Acker gebaut. Umringt mit hohem Gitter. Es gibt dort viel, viel Wiese, eine gemütlliche, schattenspendende Hundehütte, einen Zwinger für die Querulanten und ein paar Stühle für erschöpfte Lange. Und natürlich viele, viele Hunde.
Zwei davon kannte ich ja schon, meine Bluna und die Bommel. Meine Mädels. Aber da waren noch viel mehr, vor allem Jungs. Noch ein Einstein mit 60 Kilo mehr als ich, der Felix, der Ben und der Georgio - es waren so viele, dass ich mir garnicht alle Namen merken konnte. Als wir ankamen, da hieß es gleich: Leinen los! Und wir konnten wuseln und quuseln und hömpeln und dömpeln und moppeln und droppeln wie wir gerade lustig waren. Und das war lustig! Drauf und dran, drunter und drüber, knützeln und pümpeln - es war einfach alles drin! Vor lauter lauter wäre ich fast ausgebüxt, da haben die aber das Tor zugemacht und weiter ging der Spaß.
Und dann begann der Ernst des Lebens. Frank, unser Hundepapst, hat den Zweibeinern allerlei Mystisches erzählt, das Tor ging wieder auf und wir haben alle zusammen einen Ausflug gemacht.
Am Anfang war das ein mörderisches Gezoppel. Immer, wenn ich mal so richtig loslaufen wollte, hat mich die Lange mit der Leine zurückgezupft. Mir hat schon der Hals und der Langen der Arm weh getan von dem ganzen Getue. Dann kam der Papst. Und hat mein Temperament mit einem männlichen Ruck dermaßen gezügelt, dass ich fortan lieber brav bei Fuß-Fuß-Fuß-Fuß-Fuß-Fuß-Fuß ... geblieben bin, als mir so ein Gedengels nochmal anzutun.
Das war schon ganz schön anstrengend, die Straße rauf und wieder runter neben der Langen zu laufen, ohne mit Bluna oder Bommel oder all den anderen zu spielen, sondern nur nebenher zu laufen - und das bei der Hitze. Aber ich hab's geschafft und bin dafür ganz doll gelobt worden. Leckerlis hat's auch gegeben. Die waren doppelt so gut wie bisher.
Na und dann wäre da noch die Sache mit Hanna. Hanna ist das Menschenschwesterlein von Einstein dem Großen. Dem mit den 70 Kilo. Der ist sowas wie die XXXXXXL-Version von mir. Wir sind beide gemütlich und knutschig, beide schwarz-weiß, nur kann man mich - wenn ich's will - in eine Tasche packen, während Einstein der Große eher einen Lastwagen braucht. Und die Hanna mag Einstein den Großen ja supergern, aber der schubst sie ja mit einem Nasenstüber kopfüber, während sie mich mit ihrer vorhandenen Kraft immer noch ganz gut im Griff behält. Das findet sie wohl klasse und hat sich ganz in mich verknuddelt. Die ist so süß zu mir und führt mich so lieb an der Leine, dass ich gerne neben ihr hertrapse. Ich glaube, die Hanna wird eine Freundin von mir.
So also war dieser Tag heute. Anstrengend und süß, erfahrungsreich und liebevoll. Und als wir wieder zu Hause waren, kam auch noch meine Jytte vorbei und als sie und die Lange meinten, mit mir auch noch Tennis spielen zu müssen, da hab' ich gedacht, jetzt lasst mich endlich mal in Ruhe. Jetzt ist's genug.
Müde Grüße, Euer Einstein
(nach Dikat unters Sofa verreist)
cebulon - Sep 3, 22:24
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks

Trackback URL:
https://einstein.twoday.net/stories/948625/modTrackback