kommt die berliner mauer?
Heute wollte ich den Tag mal ganz anders beginnen. Also raus in den Garten und raus aus dem Garten.
Die Lange in ihren Nachtklamotten hat das erstmal garnicht mitbekommen. Wie ich rausgekommen und wo ich rumgestriezelt bin, verrate ich nicht. Noch nicht mal meinem Tagebuch. Das müssen die Lange und der Sönke selber rausfinden. Der Sönke hat mir ja seinerzeit, als er die Zäune dicht gemacht hat, schon gedroht, wenn ich da noch rauskomme, baut er mir die Berliner Mauer. Jetzt bin ich mal gespannt, wie die in Husby aussehen soll. Als renitenter geborener Ossi werde ich mich natürlich gleich dranmachen, sie zu Fall zu bringen. Sönke sollte schon mal drüber nachdenken, wie man eine chinesische Mauer baut. Die ist stabil, wenn auch zugegebenermaßen ein bisschen overdone, so mitten in Husby. Aber egal. Wir werden sehen.
Apropos Husby. Bissel ländlich ist es ja schon hier. Unsere Hundeschule findet auf einer Schafsweide statt. Das Gitter rundum ist so großmaschig, dass ich durchkomme, selbst wenn ich mich ganz dick mache. Auf dieser Schafshundwiese gibt es viel Gestrüpp mit Disteln. Die sammle ich in meinem Fell. Das piekt und die Lange ist davon immer vollkommen begeistert. Außerdem ist die Schafsweide voll mit Schafsköteln. Die schmecken vielleicht gut! Auch das begeistert die Lange sehr. Vor allem, weil ich im Anschluss den flotten Otto bekomme. Aber das ist eine andere Geschichte.
Bevor wir mit der Hundeschule anfangen können, muss der Husbyer Hundeflüsterer den Bock und seine Lady erstmal auf eine andere Koppel verfrachten. Die vergangenen Wochen habe ich festgestellt, dass ihm das garnicht so leicht fällt. Er geht da jedesmal mit so einem Stock los, den er den Schafen auf die Beine schlägt. Das muss denen doch weh tun, den armen Schafen! Die haben sich bei der Aktion folgerichtig ziemlich bockig gestellt und der Herr Schaf war dann auch schon mal hinter dem Hundeflüsterer her. Dadurch hat's immer ziemlich lange gedauert, bis wir, die zahlenden Gäste, auf die Koppel konnten.
Also habe ich dem Frank heute geholfen. Als er mit seinem Stock losging, bin ich durchs Gatter durch, habe ein paar Runden um die Schafe gedreht, sie angebellt und so in die richtige Richtung bugsiert. So schnell wie heute hatte der Frank die Schafe noch nie auf der anderen Koppel! Dank meiner Hilfe. Er meinte denn auch zur Langen, mit mir könne man Geld verdienen. Vielleicht sucht sie uns jetzt mal einen Schäfer. Dann hätte ich endlich einen vernünftigen Job.
Dann würde ich es mir überlegen, ob ich noch ausbüxen muss.
Übrigens: Bei meinem morgendlichen Ausflug kam ich irgendwann auch an der Straße an. Da seh' ich doch plötzlich 50 Meter weiter die Lange in Tagklamotten rumstehen und mich rufen. Was bin ich zu ihr geflitzt! Welche Freude, sie endlich hellwach da zu treffen, wo das Leben stattfindet! War echt schön :o)
Die Lange in ihren Nachtklamotten hat das erstmal garnicht mitbekommen. Wie ich rausgekommen und wo ich rumgestriezelt bin, verrate ich nicht. Noch nicht mal meinem Tagebuch. Das müssen die Lange und der Sönke selber rausfinden. Der Sönke hat mir ja seinerzeit, als er die Zäune dicht gemacht hat, schon gedroht, wenn ich da noch rauskomme, baut er mir die Berliner Mauer. Jetzt bin ich mal gespannt, wie die in Husby aussehen soll. Als renitenter geborener Ossi werde ich mich natürlich gleich dranmachen, sie zu Fall zu bringen. Sönke sollte schon mal drüber nachdenken, wie man eine chinesische Mauer baut. Die ist stabil, wenn auch zugegebenermaßen ein bisschen overdone, so mitten in Husby. Aber egal. Wir werden sehen.
Apropos Husby. Bissel ländlich ist es ja schon hier. Unsere Hundeschule findet auf einer Schafsweide statt. Das Gitter rundum ist so großmaschig, dass ich durchkomme, selbst wenn ich mich ganz dick mache. Auf dieser Schafshundwiese gibt es viel Gestrüpp mit Disteln. Die sammle ich in meinem Fell. Das piekt und die Lange ist davon immer vollkommen begeistert. Außerdem ist die Schafsweide voll mit Schafsköteln. Die schmecken vielleicht gut! Auch das begeistert die Lange sehr. Vor allem, weil ich im Anschluss den flotten Otto bekomme. Aber das ist eine andere Geschichte.
Bevor wir mit der Hundeschule anfangen können, muss der Husbyer Hundeflüsterer den Bock und seine Lady erstmal auf eine andere Koppel verfrachten. Die vergangenen Wochen habe ich festgestellt, dass ihm das garnicht so leicht fällt. Er geht da jedesmal mit so einem Stock los, den er den Schafen auf die Beine schlägt. Das muss denen doch weh tun, den armen Schafen! Die haben sich bei der Aktion folgerichtig ziemlich bockig gestellt und der Herr Schaf war dann auch schon mal hinter dem Hundeflüsterer her. Dadurch hat's immer ziemlich lange gedauert, bis wir, die zahlenden Gäste, auf die Koppel konnten.
Also habe ich dem Frank heute geholfen. Als er mit seinem Stock losging, bin ich durchs Gatter durch, habe ein paar Runden um die Schafe gedreht, sie angebellt und so in die richtige Richtung bugsiert. So schnell wie heute hatte der Frank die Schafe noch nie auf der anderen Koppel! Dank meiner Hilfe. Er meinte denn auch zur Langen, mit mir könne man Geld verdienen. Vielleicht sucht sie uns jetzt mal einen Schäfer. Dann hätte ich endlich einen vernünftigen Job.
Dann würde ich es mir überlegen, ob ich noch ausbüxen muss.
Übrigens: Bei meinem morgendlichen Ausflug kam ich irgendwann auch an der Straße an. Da seh' ich doch plötzlich 50 Meter weiter die Lange in Tagklamotten rumstehen und mich rufen. Was bin ich zu ihr geflitzt! Welche Freude, sie endlich hellwach da zu treffen, wo das Leben stattfindet! War echt schön :o)
cebulon - Nov 27, 02:14
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